Bahnhofstraße

Standpunkte

An dieser Stelle möchten wir Ihnen Überblick darüber geben, wie andere Organisationen bzw. Schwentinentaler Bürger zur Thematik der Bahnhofstraße stehen.

 

Quelle: Klaus Dygutsch

19.07.2017

Schwentinental: Standort des neuen Feuerwehrgerätehauses

Nach der politischen Zwangsvereinigung der beiden Orte Raisdorf und Klausdorf im Jahr 2008 zur zweitgrößten Stadt „Schwentinental” des Kreises Plön, fällt es den Einwohnern nach mittlerweile neun Jahren immer noch schwer, sich als Schwentinentaler zu bezeichnen und als solche zu fühlen. Es ist Aufgabe der Gemeindevertreter beider Stadtteile die sozialen und auch baulichen Voraussetzungen zu schaffen und damit einen Beitrag zum Gemeinschaftsgefühl der Bürger dieser Stadt zu leisten. Die Hinzuziehung eines erfahrenen Stadtplaners für Kleinstädte wäre sicherlich sinnvoll.

Die notwendige Erneuerung des Feuerwehrgerätehauses im Stadtteil Raisdorf in der Bahnhofstrasse (mit dem Charakter einer Fußgängerstrasse) geben Anlass zum Bau eines modernen Feuerwehrgerätehause in der Stadtmitte. Nur durch ein zügiges Erreichen der Brandstätte kann der Schaden minimiert werden. Der Erwerb eines Grundstücks im Gewerbe-gebiet Wasserwerksweg oder in dessen Nähe bietet sich an..

Die Zusammenlegung der beiden Feuerwehren ist ökonomisch zwingend erforderlich und über kurz oder lang nicht zu vermeiden. Voraussetzung für eine erfolgreiche Feuerschadensbekämpfung ist nicht nur eine moderne technische Ausstattung und gut durchtrainierte Feuerwehrleute, sondern auch eine zentrale Ortslage. Eine Ermittlung der entstehenden Mehrkosten für die Stadtkasse infolge Beibehaltung von zwei Feuerwehrstandorten in einer Stadt wäre aufschlussreich.

Das zentral gelegene Grundstück sollte eine Mindestgröße von 5.000 m² haben, um bauliche Erweiterungen in der Zukunft zu ermöglichen (man weiß nicht , wie sich die Stadt Schwentinental noch weiter entwickelt).

Gespräche mit der Feuerwehr in Preetz, die in den letzten Jahren ein neues Feuerwehrgerätehaus bekommen hat, sind, was die Realisierung betrifft, zu empfehlen.

Mein Kommentar zum „Bürgerbegehren zum Standort eines neuen Feuerwehrgerätehauses im OT Raisdorf;
hier : Übersicht über zu erwartende Kosten der im Bürgerbegehren dargestellten Maßnahmen ....” :

Die Ortsteile Karkkamp und Reuterkoppel sind reine Wohnhaus-Siedlungen. Der Standort am Dütschfeldredder ist zudem ungeeignet, weil er am westlichen Stadtrand liegt. Der Stadtteil Klausdorf wäre nur über die stark befahrene B 76 zu erreichen.

  1. Die im Anhang auf Seite 5 ermittelten Kosten sind um 30 % überhöht.
  2. Die Kosten für die erforderliche Suche nach Kampfmitteln sind nicht aufgeführt (etwa 3.000 €), ebenso fehlen die Kosten für die Baugrunduntersuchung (etwa 5.000 €).

 


Kommentar: „Wir bedauern das der Vertreter der FDP in der Stadtvertreterversammlung vom 23. November, durch Abwesenheit bei der Anhörung zu unserem Bürgerbegehren, seinen Standpunkt, den er in nachfolgender Stellungnahme zum Ausdruck brachte, nicht öffentlich vor dem Gremium vertreten hat!”

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Quelle: Freie Demokraten FDP - OV Schwentinental

3. Juli um 10:57

PRESSEINFORMATION

Historische Chance für den Ortsteil Raisdorf nutzen

Die FDP Schwentinental hat sich noch einmal intensiv mit dem Neubauvorhaben „Feuerwehrgerätehaus“ in der Bahnhofstraße auseinandergesetzt. Vor dem Hintergrund der heutigen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Finanzen erklärt der FDP-Ortsvorsitzende und Stadtvertreter Jan Voigt:

„Die bisherigen Planungen für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in der Bahnhofstraße im Ortsteil Raisdorf haben uns bisher nicht überzeugt. Insbesondere auch die verkehrliche Situation, die derzeit schon ein Problem der Bahnhofstraße darstellt, würde sich nach dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses nach Ansicht der FDP eher verschärfen.

Die Stadt Schwentinental sollte sich jetzt doch noch einmal die Zeit nehmen und Alternativen für den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses an einer anderen Stelle prüfen. So sollte erneut mit dem Landesbetrieb für Straßenbau (LBV) aber auch mit anderen Flächeneigentümern (z.B. am Rande der B202) ernsthaft verhandelt werden.

„Eventuell erhält die Stadt durch einen anderen Standort auch die historische Chance die Bahnhofstraße neuzugestalten und damit eine neue Mitte für den Ortsteil Raisdorf zu schaffen. Durch die Bundesstraße 76 fehlt dem Ortsteil Raisdorf eine wirkliche „Mitte“ und die Bahnhofstraße könnte diese „Mitte“ werden. Die FDP Schwentinental hat schon im Jahre 2008 mittels eines Antrages zum Thema „Shared Space“ versucht die Bahnhofstraße zu entwickeln. Damals gab es dafür aber leider keine politische Mehrheit.“, so Voigt weiter.

Viele Städte in Deutschland haben in den letzten Jahren derartige Chancen genutzt und damit ein neues Lebensgefühl für ihre Stadt geschaffen. Mit einem stadtplanerischen Wettbewerb könnte die Stadt viele neue Idee für die Bahnhofstraße erhalten und somit den letzten kleinteiligen Einzelhandel in der Stadt unterstützen.

Die FDP lehnt es daher ab heute durch Beschlüsse im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Finanzen das Neubauvorhaben in der Bahnhofstraße ein weiteres Stück voranzutreiben. Die FDP lehnt es vor allem unter dem Gesichtspunkt ab, dass die Stadt bis heute keine Kostenschätzung für das derzeit in der Prüfung befindliche Bürgerbegehren abgegeben hat. Dies sollte vor weiteren Beschlüssen in jedem Fall abgewartet werden.

Wenn der Standort Bahnhofstraße wirklich alternativlos ist, wie derzeit angenommen, dann dürfte der Bürgermeister auch im Rahmen eines Bürgerbegehrens die Bürgerinnen und Bürger davon einfach überzeugen.


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