Bahnhofstraße

Termine
  • Es gibt neue Termine unter "Aktuelles / Veranstaltungen"

Presseerklärung:

Vertretungsberechtigte des Bürgerbegehrens mahnen Fairness an und wehren sich gegen Unterstellungen.

„Wir sind betroffen über den Verlauf der Diskussion zum Bürgerbegehren Bahnhofstrasse in der letzten Stadtvertretersitzung am 23. November 2017 beim Anhörungstermin“, so die drei Vertretungsberechtigten. Die vom Bürgermeister propagierte Fairness habe doch in den Wortbeiträgen einiger führender Ortspolitiker sehr zu wünschen übrig gelassen.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Scholtis hat im Rahmen der Diskussion um Alternativstandorte zum einen fälschlich behauptet, es gebe gar keine Alternativstandorte und zum anderen unterstellt, ich handelte ohne Unterstützung des Vorstandes des HGV und gegen den Willen vieler Geschäftsleute in der Bahnhofstrasse. Beides ist nachweislich unwahr!“ so Frank. Ärgerlich sei auch die polemische Überspitzung des SWG Fraktionsvorsitzenden Bartscher, es gehe der Bürgerinitiative lediglich um ein „Verhinderungsbegehren“ gegen die Feuerwehr. „Wer so argumentiert schürt bewusst die Frustration und die Wut der Feuerwehrleute und spaltet“, so die Bewertung der drei Vertretungsberechtigten.

„Wir wollen eine sachliche Auseinandersetzung über ein aus unserer Sicht für die Stadtentwicklung äußerst bedeutsames Thema”, so Bernd Sprenger, da müsse es erlaubt sein, das große, sich über vier Grundstücke erstreckende Feuerwehrgerätehaus im Ortszentrum Raisdorfs als nicht förderlich für die Stadtentwicklung vor Ort zu bezeichnen und eine andere Meinung zu haben, ohne sich gleich als feuerwehrfeindlich rechtfertigen zu müssen. „Uns liegt eine sinnvolle Entwicklung des Ortszentrums, mit einer vielfältigen Stärkung der Infrastruktur und Aufwertung der Bahnhofstrasse mit den schwerpunktmäßig geplanten seniorengerechten Wohnanlagen im Umfeld, sehr am Herzen”, ergänzt Bernd Sprenger. Es gebe zudem realistische Alternativen zur Bahnhofstrasse für die Feuerwehr.
Befremden äußerten die Vertretungsberechtigten, trotz allem Verständnis für die schwierige Situation der Feuerwehr, darüber, dass die Feuerwehr einerseits jegliche Gesprächsangebote seitens der Bürgerinitiative mit der Begründung abgelehnt habe, man wolle sich nicht in die politische Auseinandersetzung ziehen lassen; jetzt aber andererseits schon seit Wochen und zukünftig noch mehr aktiv sei, Stimmung gegen das Bürgerbegehren zu machen. Auch sei die Äußerung des Wehrführers Kühl, man hause seit zwei Jahren in einer „Scheune”nicht nachvollziehbar. „Bis vor kurzem wurde noch behauptet, zwei bis drei Jahre würden im alten Gebäude noch zu überbrücken sein”, so Jens Gloyer, keine Rede von einer „Scheune”!

„Wir Vertretungsberechtigten des Bürgerbegehrens wünschen uns weiterhin Fairness miteinander und sachliche Information der Bürger, sind aber in Sorge, dass dies insbesondere von Seiten einiger zuletzt sehr polemisch argumentierender Stadtvertreter nicht im gleichen Maße für wichtig gehalten wird. Als betroffene Bürger, die sich Sorgen um die Stadt und deren Entwicklung machen, sitzen wir im selben Boot wie die Feuerwehr, die Fehler der letzten Jahre ausbaden muss und es ist äußerst bedauerlich, dass sich im Moment alles auf einen Konflikt Feuerwehr – Bürgerbegehren zuspitzt. Das wollen wir nicht!” so die drei Vertretungsberechtigten.

Anmerkung zur Presserklärung: Auf die Presseveröffentlichung vom 25. November 2017 im Ostholsteinteil der KN, über unsere Anhörung vor der Stadtvertretungam 23.11., haben wir leider mit unserer vorstehenden Presseerklärung etwas spät reagiert, so dass mit einer Veröffentlichung nicht unbedingt mehr ein Bezug für den Leser der KN hergestellt werden konnte. Jedoch wird bei unserem letzten Treffen in diesem Jahr am 19. Dezember um 19 Uhr im Restaurant "Ihr Grieche" im Schwetinepark die Presse anwesend sein.

Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten!

KN-Artikel


Bürgerinitiative „Bahnhofstraße mit Zukunft”

logo
  • Eine Sanierung des bestehenden Hauses wäre durchaus denkbar, wird aber wegen der möglichen städtebaulichen Entwicklung der Bahnhofstraße und der am Standort vorhandenen weiteren Problempunkte, in diesem Zusammenhang wird auf den Prüfbericht der Feuerwehrunfallkasse aus dem Jahre 2014 (SM 115/2014) hingewiesen, als nicht empfehlenswert eingestuft. (*)Zitat-Ende

(*) Quelle Standortgutachten: SM 063/2016 - Seite 2, Abs. 3

Die Bahnhofstraße in Raisdorf steilt das Zentrum des Ortsteiles dar. Die demografische Entwicklung ( alternde Bevölkerung ) und die im nahen Umfeld bestehenden und geplanten seniorengerechten Wohnanlagen verstärken die Notwendigkeit für einen zentral gelegenen Versorgungsbereich mit entsprechender lnfrastruktur. Diese ist bislang nur in Teilen vorhanden.

Es besteht eine erhebliche Problematik im fahrenden und parkenden PKW-Verkehr, auf die insbesondere der erste Gutachter in seiner Ablehnung des Feuerwehrstandortes Bahnhofstraße hingewiesen hat.

Deshalb soll die Planung für den Feuerwehrneubau in der Bahnhofstraße eingestellt werden; stattdessen sind die bestehenden anderen Möglichkeiten weiter zu verfolgen:

Die Bahnhofstraße soll im Interesse der Bürgerinnen und Bürger des näheren Umfeldes unter Einbeziehung des Feuerwehrgrundstückes städtebaulich und infrastrukturell aufgewertet werden. Hier regen wir einen ldeenwettbewerb an.

Jens Gloyer Bernd Sprenger Tillmann Frank

 


Eine weitere Hürde wurde genommen,

- mit Bescheid der Landrätin des Kreises Plön vom 10. Oktober 2017 wurde unser Bürgerbegehren zum Standort des neuen Feuerwehrgerätehauses für zulässig erklärt. Damit kommt es in absehbarer Zeit zu einem Bürgerentscheid mit folgender Fragestellung: "Sind Sie dafür, die Planungen für den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses am jetzigen Standort Bahnhofstraße einzustellen, um diesen Neubau an einem anderen geeigneten Standort zu realisieren?"

Diese Frage ist entweder mit Ja oder Nein zu beantworten bzw. anzukreuzen!

Wie geht es weiter?

Wir danken nochmals unseren Helfern und Unterstützern für Ihren Einsatz, der mit zu diesem Erfolg führte.


ImpressumBesucherzaehler

 

^